Tausend Lichter am Heldenplatz für Nazi-Opfer

Zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome der Nazis pilgerten gestern rund 1.000 Menschen zum Heldenplatz und entzündeten "Lichter der Hoffnung".
Um 19 Uhr versammelten sich die Teilnehmer des "Light of Hope"-Gedenkmarsches am Heldenplatz. Dieser fand anlässlisch des 80. Jahrestags der NS-Novemberpogrome von 1938 statt. Vom Heldenplatz marschierten die Teilnehmer durch die Innenstadt zum Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Schoah am Judenplatz.

Parallel dazu fand die wöchentliche Donnerstagsdemo statt, bei der rund 5.000 Teilnehmer erwartet wurden. Auch diese legte ihren Fokus auf die Jüdinnen und Juden, die vor 80 Jahren verschleppt wurden.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 haben die Nationalsozialisten Synagogen in Flammen gesetzt, und jüdische Wohnungen zerstört. Zahlreiche Jüdinnen und Juden wurden dabei verletzt und getötet, tausende verhaftet.

CommentCreated with Sketch.20 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch das Jüdische Museum in Wien gedachte der Opfer der Shoa: David Lapp ist mit einem Geschenk gekommen, mit einem Koffer mit einer Feldsynagoge. Darin ist alles enthalten, was ein Rabbiner gebraucht hat, um überall auf der Welt jüdische Soldaten der US-Army zu betreuen: Thorarolle, Menora, Gebetbuch, Becher, zwei Kerzen. Museumsdirektorin Danielle Spera wird eine Vitrine für die Feldsynagoge freimachen.



++ Lesen Sie auch: Bewegende Interviews mit Zeitzeugen zum Gedenkjahr 2018 ++ (red)

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