Weiterbildung statt Kündigung: Es geht um Arbeitsplatzsicherung, speziell für ältere Mitarbeiter: Mit dem Schwerpunktprogramm Bildungskarenz plus konnten seit November 2008 allein in Oberösterreich bereits 1688 wackelige Jobs dauerhaft gesichert werden, melden das Landes-Wirtschaftsressort und die heimische AMS-Geschäftsführung.
Knapp ein Drittel aller bundesweit gestellten 11.835 Anträge auf Weiterbildungsgeld stammen aus Oberösterreich.
Logisch: Als zusätzliche Abwehrmaßnahme gegen die Krise von Landesrat Viktor Sigl und AMS-Chef Roman Obrovski ersonnen, nimmt das Extra-Programm Bildungskarenz Industrie- und Technikbetriebe vorrangig in seinen Fokus.
Das Rezept klingt einfach: Vor allem reifere Mitarbeiter können trotz erlahmender Auslastung von ihren Betrieben gehalten werden und in den meist technisch orientierten Weiterbildungskursen zusätzliches berufliches Know-how erwerben.
Während das AMS das Einkommen von Bildungskarenz-Teilnehmern über das Weiterbildungsgeld sicherstellt, refundiert das Land OÖ den Dienstgebern 50 Prozent der Ausbildungskosten.
Bisher wurden bereits 830.000 Euro an insgesamt 297 Firmen in Oberösterreich ausgezahlt.
Carlo Korosa