Ein Taxifahrer eines Schwechater Transportunternehmens fuhr mit dem ihm zur Verfügung gestellten Dienstwagen an seinem ersten Arbeitstag einfach auf und davon. Erst nach einer Woche konnte er erwischt werden.
Ein Taxifahrer eines Schwechater Transportunternehmens fuhr mit dem ihm zur Verfügung gestellten Dienstwagen an seinem ersten Arbeitstag einfach auf und davon. Erst nach einer Woche konnte er erwischt werden, wie die NÖN berichtet.
Yusuf S. wirkte bei seinem Vorstellungsgespräch seriös, wie sein Chef erzählte. Doch bekanntlich sagt das Äußere nur wenig über einen Menschen aus. Wenige Stunden, nachdem Yusuf seinen Dienst angetreten hat, fehlte von dem 57-Jährigen jede Spur, per GPS war der Chauffeur ebenfalls nicht ortbar.
Auch an seiner Wohnadresse war der Mann nicht auffindbar. Das Taxiunternehmen schrieb daraufhin den Mercedes 210 per Fahndung aus. Erst knapp eine Woche später wurde der Taxler von einer Streife entdeckt - am Wiener Stubenring. Der Tacho zeigte um rund 1.000 Kilometer mehr an, als vor der "Flucht".
Die Staatsanwaltschaft ordnete wegen Veruntreuung Anzeige auf freiem Fuß an. Der gebürtige Türke gab an, hohe Spielschulden zu haben.