Teenager schießt aus Wohnung auf Parksheriff

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Ein Wiener (19) hatte mit seiner Softgun aus dem Fenster gefeuert. Als die Polizei anklopfte, beteuerte er, dass nur "auf einen Baum schießen" wollte.

Der Jugendliche hat am Montagvormittag einen Polizeieinsatz der Wiener Polizei provoziert. Gegen 10.15 Uhr hatte ein Parksheriff – ein Organ der Parkraumüberwachungsgruppe (PÜG) – die Polizei alarmiert.

Der 53-Jährige war während der Ausübung seiner dienstlichen Tätigkeit im Bereich der Liebknechtgasse unter Beschuss geraten. Der Mann hatte ein Schussgeräusch einer – wie er meinte – Luftdruckpistole gehört. Einen Moment später knallte ein kleiner Gegenstand – vermutlich ein Projektil – neben ihn auf den Boden.

Aus dem Augenwinkel bemerkte der Parkwächter, wie auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Fenster geschlossen wurde.

Bei der Kontrolle der Wohnung des mutmaßlichen Schützen durch die verständigten Polizisten öffnete den Beamten ein 19-Jähriger die Türe.

Der Jugendliche händigte ihnen auf Nachfrage eine Softgun mit drei Magazinen aus. Weiters konnte eine Gaspistole mit mehreren Magazinen sichergestellt werden. Der Tatverdächtige gab an, dass er "auf einen Baum schießen und niemanden verletzen wollte".

Er wurde wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit auf freiem Fuß angezeigt und gegen ihn ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Der PÜG-Beamte blieb unverletzt.

(red)

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