Ein Teenager hat einem Gericht in England gesagt, er habe einen Mitschüler getötet, der gedroht habe, mit dem Öffentlichmachen ihrer sexuellen Beziehung sein Leben zu zerstören. Matthew M. streitet zwar ab, Alex R. vorsätzlich ermordet zu haben, gibt aber zu, ihn im Dezember letzten Jahres in einem Waldstück so lange geschlagen zu haben, bis er starb.
Dem dramatischen Ende sei eine lange Phase von Erpressung seitens des 15-Jährigen vorangegangen, sagt Matthew M. vor Gericht. Alex R. habe ihm immer mehr Geld entlockt, mit der Drohung, er würde ihre sexuelle Beziehung zueinander öffentlich machen. Insgesamt soll Matthew M. umgerechnet über 2.000 Euro an den Mitschüler überwiesen haben, bevor es eskalierte. Die Tat bereue der 19-Jährige sehr, sagt er.