Teenager wollten Drogen-Barone der Steiermark werden

Nach drei Jahren intensiver Ermittlungen hat die steirische Polizei einen Drogenring gesprengt. Zwei junge Verdächtige hatten eine große Vision.

Sie wollten das Land in ihrem Würgegriff halten, den Suchtmittelhandel der gesamten Region beherrschen und auch einmal in der Zeitung stehen. Zumindest letzteres haben die beiden ambitionierten Teenager (17 und 18 Jahre) jetzt geschafft, denn die illegale Operation der Möchtegern-Drogenbarone und ihrer Komplizen wurde von der Polizei gesprengt.

Drei lange Jahre hatten Kriminalisten aus Leibnitz, Deutschlandsberg und dem Landeskriminalamt gegen den Suchtmittelring ermittelt. Im Laufe der Erhebungen wurden 30 Personen angezeigt und 13 Hausdurchsuchungen durchgeführt.

Dabei wurden zahlreiche Cannabispflanzen, mehr als 90 Kilo verkaufsbereites Marihuana, Amphetamine, eine geringe Menge Kokain, verbotene Waffen und Bargeld sicher. Es geht um einen Schwarzmarktwert von fast einer Million Euro.

Haftstrafen

Insgesamt zehn Personen wurden festgenommen und in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Bei den Haupttatverdächtigen handelt es sich um 14 Männer, darunter die beiden Teenager, und zwei Frauen. Alle sind im Alter von 17 bis 55 Jahren. Teilweise wurden die Verdächtigen bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

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