Oberstes Gesetz für einen Dealer ist, von der Polizei nicht bemerkt zu werden. Zum Glück haben das nicht alle Drogenverkäufer behirnt und legen sich so selbst so manches Ei. Bestes Beispiel dafür ist ein 18-Jähriger, der sich in Graz alles andere als unauffällig verhielt.
Alles begann als der 18-Jährige versuchte, seine Drogen in einem Lokal am Grazer Griesplatz an den Mann und die Frau zu bringen, wie die "Kleine" schreibt. Eine Kellnerin bemerkte den 18-Jährigen und warf ihn hochkant aus ihrem Lokal. Das schmeckte dem Teenie-Dealer nicht. Anstatt den Schwanz einzuziehen und sich aus dem Staub zu machen, bedrohte er die Kellnerin mit dem Umbringen. Das wiederum ließ sich die 50-Jährige nicht gefallen. Sie informierte die Polizei.
Wenig später sahen Beamte den 18-Jährigen auf der Straße und wollten ihn kontrollieren. Wenig kluge Entscheidung des Dealers: Er ging auf Konfrontationskurs und trat gleich einmal einem Beamten gegen das Schienbein. Einem zweiten Polizisten biss er in die Hand.
Danach dauerte es nicht mehr lang, bis die Beamten den Teenie-Dealer überwältigt hatten. Anschließend wurde er durchsucht. Die Polizisten fanden wenig überraschend Suchtmittel beim 18-Jährigen.