Der 17-jährige Braunauer, der vor eineinhalb Wochen seinen besten Freund (16) und Mitschüler getötet haben soll, soll selbst Angst vor seinen "Aussetzern" haben. Er gilt als selbstmordgefährdet. Er war bereits in stationärer Behandlung.
Der 17-jährige Braunauer, der vor eineinhalb Wochen seinen besten Freund (16) und Mitschüler getötet haben soll, soll selbst Angst vor seinen "Aussetzern" haben. Er gilt als selbstmordgefährdet. Er war bereits in stationärer Behandlung.
Ivan hat Angst davor bei seinen "Aussetzern" alleine zu sein, berichtet das Magazin News vorab unter Berufung auf die Eltern des Buben. Er soll monatelang in stationärer Behandlung gewesen sein und unter Psychopharmaka gestanden haben.
Selbstmordgefahr akut
. Am Mittwoch wurde er vom Spital in die Justizanstalt Ried gebracht - Dort sitzt er nicht allein in seiner Zelle - vor allem auch wegen der bestehenden Suizidgefahr. "Er hat heute wieder zu mir gesagt, dass er sich umbringen will", sagte Staatsanwaltschafts-Sprecher Alois Ebner.
Am Montag kommender Woche finde die nächste Haftverhandlung statt, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass der Jugendliche in U-Haft bleiben wird. Die Staatsanwaltschaft hat bereits vor einige Zeit bestätigt, dass der 17-Jährige vor der Tat in psychologischer und psychiatrischer Betreuung gewesen ist.
Ivan leidet an Blackouts
Laut seinen Eltern leidet er an einer depressiven Störung. Mit 15 sei sein Zustand so schlecht gewesen, dass er zwei Monate lang stationär in der geschlossenen Abteilung der Salzburger Christian-Doppler-Klinik behandelt werden musste, zitierte News das Paar. Seit vergangenem September habe er an Blackouts gelitten. Ärzte hätten eine stationäre Aufnahme allerdings nicht für notwendig gehalten. Der Bursch habe regelmäßig zahlreiche Psychopharmaka eingenommen - darunter ein Antidepressivum, das bei Jugendlichen zu schweren Aggressionsschüben führen könne, heißt es in dem Voraus-Artikel des Magazins.
, anschließend unternahm er einen Selbstmordversuch. Konkrete Hinweise auf ein Motiv gibt es laut Ermittlern bisher nicht. Der Bursch hatte vor der Haftrichterin ausgesagt, dass er ein Blackout gehabt hätte und sich an nichts erinnern könne.