Teil 3: So ging die Adlon-Trilogie aus

Bild: ZDF

Der dritte und letzte Teil der prominent besetzten Geschichte um das Berliner Luxushotel "Das Adlon - Eine Familiensaga" wird Mittwochabend um 20.15 Uhr auf ORF2 ausgestrahlt. Nur hier erfahren Sie, wie die Adlon-Trilogie ausgeht.

Der dritte und letzte Teil der prominent besetzten Geschichte um das Berliner Luxushotel " ausgestrahlt. Nur hier erfahren Sie, wie die Adlon-Trilogie ausging.

Teil 3 der Hotelsaga

Um ihr Hotel durchs "Dritte Reich" bringen zu können, gehen Louis und Hedda wohl oder übel Kompromisse mit den neuen Machthabern ein – auch wenn das zur Folge hat, dass die Speisekarte eingedeutscht und die internationale Klientel fernbleiben wird. Fast alle ehemaligen Mitarbeiter im Rundfunk sind verhaftet worden, und Sonjas neuer Vorgesetzter mit Parteiabzeichen ist ausgerechnet Sebastian. Noch immer unglücklich in Sonja verliebt, verspricht er ihr, sich für Julian einzusetzen, der als politischer Häftling im KZ Oranienburg sitzt. Als Sonja merkt, dass sie von Julian schwanger ist, beschließt sie, das Kind zu behalten und nach Julians Freilassung mit ihm und dem Kind nach Amerika zu ihrer Mutter Alma zu ziehen.

Tochter Anna-Maria verschwindet

1936, als alle Welt zu den Olympischen Spielen anreist, ist es endlich so weit: Julian wird überraschend auf freien Fuß gesetzt und lernt endlich seine kleine Tochter Anna-Maria, gespielt von Mathilde Bundschuh kennen. Kurz vor der geplanten Abreise nach London wird er von der Gestapo mit einem gefälschten britischen Pass erwischt. Auch Sonja wird verhört, bis Sebastian interveniert: Er braucht seine prominenteste Radiosprecherin für eine Presseveranstaltung mit Minister Goebbels. Doch nachdem Sonja mitgespielt und die gewünschte Propagandarede gehalten hat, muss sie feststellen, dass Julian abgeschoben worden ist und Anna-Maria mitgenommen hat, weil er sich von Sonja verraten fühlte.

Louis Adlon stirbt

Das grausame Missverständnis lässt Sonja als gebrochene Frau zurück, ihr Vater Friedrich ist ihre einzige Stütze. Gemeinsam arbeiten die beiden während des Zweiten Weltkriegs weiter im Hotel, selbst dann, als Hedda und Louis Adlon sich in den letzten Wochen auf ihr Landgut zurückziehen und in der Lobby ein Lazarett eingerichtet wird. Während der Kampf um Berlin zu Ende geht, wird Louis Adlon von sowjetischen Soldaten im KZ Sachsenhausen verhört und stirbt auf dem Rückweg an einem Herzanfall. Währenddessen wird sein Hotel von plündernden sowjetischen Soldaten in Brand gesetzt. Der alte Friedrich stirbt bei dem Versuch, den verwundeten Siegfried von Tennen aus den Flammen zu retten.

Sonja vor Gericht geladen

Gemeinsam mit ihrer Tante Margarete räumt Sonja den Schutt aus der Ruine und bringt im übriggebliebenen Seitenflügel einen kleinen Hotelbetrieb in Schwung. Hedda hingegen beschließt, in den Westen der Stadt zu gehen. Sie glaubt nicht daran, dass das Adlon in der sowjetisch besetzten Zone eine Zukunft hat. Doch Sonja bleibt in dem Haus, das ihr längst zur Heimat geworden ist. Mit Sebastian, der im Krieg ein Bein verloren hat, verbindet sie über die Jahre eine freundschaftliche Liebe. Nur ihre Suche nach Julian und Anna-Maria bleibt erfolglos, bis 1952 plötzlich eine junge Israelin namens Anna-Maria im Adlon auftaucht, die in der DDR studieren möchte. Mit ihrer Mutter will sie jedoch nichts zu tun haben. Bis zu dem Tag, als Sonja, gespielt von Rosemarie Fendel vor Gericht geladen wird, um im Prozess gegen einen gewissen Siegfried von Tennen eine Aussage zu machen und plötzlich die wahren Umstände von Julians Abschiebung ans Licht kommen.

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