Tempo 80 auf A2: Wiener Neudorf bringt Säumnisbeschw...

Bild: Picturedesk

Die Gemeinde Wiener Neudorf macht mit ihrer Forderung nach Tempo 80 auf der Südautobahn im eigenen Gemeindegebiet weiter ernst. Weil das Verkehrsministerium bisher keinen Bescheid ausgestellt hat, will man jetzt eine Säumnisbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einbringen.

Bereits im April hatten über 300 Bürger sowie die Ortsspitze eine 80er-Verordnung beim Ministerium beantragt. Die Antwort im Juni: Die Durchschnittsgeschwindigkeit beim betroffenen Streckenabschnitt liege zwischen 116 und 124 km/h. Erlaubt sind 130. Auch die Lärmbelästigung sei mit den gemessenen 54 Dezibel bei Nacht nicht gesundheitsgefährdend.

Zusätzlich brisant wurde das Thema, als den Lärmschutzwänden im Gemeindegebiet schwere Mängel nachgewiesen wurden.

Zufrieden gaben sich die Gemeindevertreter mit der Entscheidung also nicht: Sie verlangten in einem Schreiben eine "bescheidmäßige Sachentscheidung". Doch dieser Bescheid wurde bis heute nicht ausgestellt. 

Nun legt die Gemeinde Säumnisbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein.

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