Sinnlose Tempo-Hetze forderte innerhalb von acht Stunden gleich fünf Todesopfer auf Oberösterreichs Straßen: In Andorf im Innviertel und in Ebensee konnten jeweils Fahrer und Beifahrer nur noch tot aus den Wracks geborgen werden, im Kobernaußerwald starb ein Autolenker (53) nach einer Kollision mit einem Traktor.
So ein Unfallwrack haben wir überhaupt noch nicht gesehen ! Kopfschüttelnd berichten Techniker der Feuerwehr Andorf im Bezirk Schärding von ihrem dramatischen Einsatz am späten Dienstagabend: Patrick Raith (19) aus Aurolzmünster und sein mitfahrender Freund Johannes Hellwagner (18) aus Utzenaich waren mit dem roten Kleinwagen viel zu schnell auf der Brünninger Straße zwischen Raab und Andorf unterwegs. In einer Rechtskurve geriet das Auto auf die linke Fahrbahnhälfte und stieß ungebremst mit dem entgegenkommenden Wagen eines Familienvaters (27) aus Raab zusammen. Die beiden Freunde konnten nur noch tot aus dem auf einen halben Meter Länge zusammengepressten Fahrgastraum geborgen werden, der andere Fahrer überlebte schwer verletzt.
Kurz vor Mitternacht die nächste Unfalltragödie: Auf der Fahrt Richtung Bad Ischl verlor Marco Fahrner (31) aus Gschwandt bei Gmunden auf der Salzkammergut Bundesstraße in Ebensee die Kontrolle über sein BMW-Coupè: Der Sportwagen geriet ins Schleudern, schoss über den linken Straßenrand hinaus und wurde 140 Meter weit gegen drei Laubbäume katapultiert. Der Lenker und sein Beifahrer Stefan Schögl (31) aus Ohlsdorf waren auf der Stelle tot.
Bereits am späten Nachmittag war Friedrich Weber-Haslberger aus Waldzell tödlich verunglückt - Heute berichtete kurz in der Mittwoch-Ausgabe.