Das ATP-500-Turnier in US-Hauptstadt Washington DC wird vom Zusammenbruch des chinesischen Tennis-Profis Wu Yibing überschattet.
Der 23-Jährige sackte in seinem Erstrunden-Match wie schon im Juli in Wimbledon auf dem Platz zusammen. Yibing führte den ersten Satz gegen den Japaner Yosuke Watanuki 4:1 an, als er plötzlich ohnmächtig wurde.
Das medizinische Personal eilte auf den Court, konnte Yibing versorgen, der das Bewusstsein wieder erlangte.
In Wimbledon hatte Yining erklärt, er habe wohl nur "etwas Falsches gegessen". Der erneute Zusammenbruch lässt die Alarmglocken der Tenniswelt schrillen. Seine Fans machen sich Sorgen, ob den Schreckmomenten auf dem Court ein ernsthaftes medizinisches Problem zugrunde liegen könnte.
Spätestens seit dem Zusammenbruch von Christian Eriksen bei der EURO 2021 sind Sport-Fans auf die möglichen Gefahren von Kreislaufproblemen im Spitzensport sensibilisiert. Der Däne hatte einen Herzstillstand erlitten, mit einem Defibrillator wiederbelebt werden müssen. Bei ihm hatte wohl eine unerkannte Herzrhythmusstörung zum dramatischen Notfall geführt.
Bei Yibing wird noch gerätselt.