An der Seite von Tim Pütz hat die 28-Jährige die French Open im Mixed gewonnen. Im Doppel-Bewerb wurde Kato allerdings bereits im Achtelfinale disqualifiziert. Die 28-Jährige hatte zuvor ein Ballmädchen unabsichtlich am Hals getroffen. Gegenüber "Clay" enthüllte sie nun, dass sie womöglich nicht disqualifiziert worden wäre, wenn sie einen Ballbuben abgeschossen hätte.
"Der Schiedsrichter und der Supervisor sprachen nachher mit mir und sagten: ,Wenn das Ballkind ein Bursch gewesen wäre, wäre es okay gewesen´", so Kato. "Sie erklärten mir auch, dass sie die Entscheidung treffen mussten, weil das Mädchen mehr als 15 Minuten lang geweint hat. Wenn sie nach fünf Minuten aufgehört hätte, wäre alles okay gewesen", erzählte die 28-jährige Tennisspielerin weiter. Auch ein Treffer an den Beinen oder Armen wäre nicht so schlimm gewesen. "Aber nein, weil es am Hals war, war es anders", so Kato.
Die Japanerin ärgerte sich auch über ihre Gegnerinnen Marie Bouzkova und Sara Sorribes Tormo, die nach dem unabsichtlichen Treffer beim Schiedsrichter protestierten, Kato sei deshalb "enttäuscht" gewesen.
In Paris gab es aber schließlich das doppelte Happy End. Kato triumphierte im Mixed. Und versöhnte sich auch mit dem Ballmädchen wieder. Die Doppel-Spezialistin postete ein gemeinsames Foto. "Ich bin froh zu hören, dass es dir wieder gut geht und dass du weiterhin Ballmädchen sein willst", schrieb Kato, die dem Mädchen auch ein Geschenk besorgte.