Ternitz: Keine 30er-Zone vor dem Schulcampus

Windbichler (li.) und Dworak vor dem BORG.
Windbichler (li.) und Dworak vor dem BORG.Bild: Stadtgemeinde Ternitz

In Ternitz gab es Forderungen bezüglich einer 30er-Zone vor dem Schulcampus. Nach genauen Tests wurde der Vorschlag jetzt abgelehnt – es bleibt beim 50er.

Die Straße des 12. Februar in Ternitz (Bez. Neunkirchen) beherbergt unter anderem BORG, NMS, Poly, die Sporthalle und einen Supermarkt. Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommen hatte etwa die VP im Vorjahr zur Sicherheit der Schüler eine 30er-Zone gefordert. Die Stadtgemeinde Ternitz führte deshalb eine Verkehrszählung durch und beantragte eine Verkehrsverhandlung bei der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen. Die Messungen ergaben, dass die Ternitzer vor dem Schulcampus ohnehin äußerst vorsichtig fahren.

Unterdurchschnittliche Wertung

Die Durchschnittsgeschwindigkeit in Richtung Norden betrug 42,9 km/h (16.437 Fahrzeuge gemessen) und in Richtung Süden 45,2 km/h /17.063 Fahrzeuge). „Laut dem verkehrstechnischen Amtssachverständigen liegen diese Werte deutlich unter dem österreichweiten Durchschnitt, wodurch von einer guten Einhaltung der gesetzlich erlaubten Höchstgeschwindigkeit auszugehen ist", so Stadtrat Gerhard Windbichler (SP). Eine Herabsetzung der gesetzlich erlaubten Höchstgeschwindigkeit wurde deshalb auch nicht befürwortet.

"Das durchschnittliche Verkehrsaufkommen in diesem Bereich liegt derzeit, bedingt durch die Umleitung im Zuge der Errichtung der Bahnunterführung Rohrbach, bei rund 6.800 Fahrzeugen pro Tag. Ich bin bemüht, die Interessen der Anrainer zu vertreten und die Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, allerdings liegt die Entscheidung über zu treffende Maßnahmen nicht im Kompetenzbereich der Stadtgemeinde Ternitz. Deshalb habe ich die Polizeiinspektion Ternitz ersucht, in diesem Bereich verstärkt präsent zu sein", so Bürgermeister Rupert Dworak (SP).

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