Alle in Deckung statt alles Walzer: Wohl aus Sicherheitsgründen schickt der ORF seine Interviewer heuer nicht auf den Red Carpet vor der Oper. Auch Taschenkontrollen beim Eingang sind geplant.
Stars und Politiker funkeln bei ihren Fernseh-Interviews heuer in der Crystal Bar der Staatsoper – und nicht wie gewohnt am roten Teppich vor dem Haus am Ring. Laut Opernball-Insidern wurde diese Entscheidung aufgrund der erhöhten Attentatsgefahr getroffen. Erst am Montag warnte Europol vor einer Reihe großangelegter Terroranschläge, die bevorstünden. IS-Dschihadisten sollen "irgendwo in Europa" einen "gefechtsartigen Angriff" mit "massenhaft Opfern" planen.
begründet: "Wir haben uns heuer etwas Besonderes überlegt. In der Crystal Bar können unsere Moderatoren Mirjam Weichselbraun und Alfons Haider mit ihren Gästen unbeschwert plaudern und anstoßen." Die Staatsoper versicherte, dass alles getan werde, "damit sich die Ballgäste wohlfühlen".
Sprecher André Comploi: "Die Sicherheitsvorkehrungen werden sehr hoch sein." Das bestätigte auch Oberst Johann Golob von der Wiener Polizei: "Es liegt derzeit keine konkrete Warnung vor. Wir werden angesichts der aktuellen Lage aber verstärkt kontrollieren." Das bedeutet laut "Heute"-Infos: erhöhtes Polizeiaufgebot, Sprengstoffhunde und erstmals Taschenkontrollen am Eingang.