Die US-Behörden haben einen Sympathisanten der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) festgenommen, der einen Terroranschlag auf eine Synagoge plante.
Offenbar inspiriert von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) plante ein 21-Jähriger im US-Bundesstaat Ohio einen Terroranschlag auf eine Synagoge. Die Behörden nahmen den Verdächtigen bereits am Freitag fest, am Montag wurde die Anlage erhoben.
Der 21-Jährige plante offenbar, während des Sabbats ein Massaker in einer Synagoge in der Stadt Toledo – ähnlich dem blutigen Anschlag in Pittsburgh – zu verüben. Er "bewundere" den Angriff auf die Synagoge in Pittsburgh, den tödlichsten antisemitischen Anschlag in der jüngeren US-Geschichte, schrieb der Mann demnach im Internet. Er wolle selbst eine solche Attacke verüben.
Detaillierte Anschlagspläne
Später lieferte er laut US-Justiz einem verdeckten FBI-Ermittler detaillierte Pläne für einen Anschlag, unter anderem mit der Adresse der Synagoge und Zeiten, an denen sich dort am meisten Gläubige aufhalten.
Am vergangenen Freitag übergab ihm ein verdeckter FBI-Agent dann zwei untauglich gemachte Schnellfeuergewehre für einen Anschlag. Unmittelbar danach wurde der Verdächtige festgenommen. Ihm drohen bei einer Verurteilung bis zu 20 Jahre Haft.
(red)