Terroralarm: Sprengsatz entpuppte sich als Katzenkli...

Bild: Polizei Hessen

Eine seltsame Vorrichtung mit Drähten im Gang eines Mehrfamilienhauses im deutschen Kassel führte zu einen großangelegten Anti-Terror-Einsatz - doch es steckten keine Dschihadisten hinter dem vermeintlichen Sprengsatz, sondern eine Tierfreundin.

Polizisten befanden sich wegen eines anderen Auftrags in dem Gebäude, als sie zufällig auf einen Karton und ein Buch stießen, die über Drähte mit der Klingel einer Wohnung verbunden waren. Niemand reagierte, als die Beamten an die Tür klopften; sie vermuteten einen Sprengsatz und lösten Alarm aus.

Das Haus wurde abgesperrt, alle anwesenden Bewohner wurden evakuiert. Sprengstoffexperten und Spürhunde trafen ein. Doch plötzlich ging die Tür der betroffenen Wohnung auf, und eine Frau fragte die Polizisten, was denn hier los sei. Die Beamten erklärten es ihr, bis die Frau lachend das Geheimnis lüftete.

Streunende Samtpfote

Mit einem Klaps auf den Karton läutete es in ihrer Wohnung: Die Frau hatte eine Katzenklingel gebastelt, damit ihre Streunerkatze Bescheid geben konnte, wenn sie hinein gelassen werden möchte.

Die erleichterten Polizisten bliesen den Einsatz ab und empfahlen der Tierfreundin, die Konstruktion entweder abzubauen oder zu optimieren.

 

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