Nach der konkreten Terrordrohung gegen insgesamt zehn Polizeidienststellen in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Steiermark ist auch der Hauptbahnhof in Wien durchsucht wurden. Laut Innenministerium habe es allerdings keine Evakuierung gegeben.
Eine Gruppe uniformierter und ziviler Polizisten, leichte Nervosität: Aufmerksame Beobachter, die sich am Donnerstagfrüh am Hauptbahnhof aufhielten, könnten gemerkt haben, dass irgendetwas anders ist, wie gewohnt: Die Sicherheitsbehörden hatten die Terrordrohungen am Donnerstag in der Früh per Mail erhalten. Wie Ministeriums-Sprecher Karl-Heinz Grundböck gegenüber "Heute" bestätigte, war unter den im Mail genannten Polizeidienststellen auch diejenige, die sich im Wiener Hauptbahnhof befindet.
Ab 8.30 Uhr waren eine uniformierte Bereitschaftseinheit, Sprengmittel-Experten und eine Polizeidiensthundestaffel im Einsatz, um den Bahnhof nach möglichen Bomben oder Attentätern zu durchforsten. Verdächtige Personen wurden während dieses Einsatzes nicht identifiziert, auch wurden keine einschlägigen Objekte gefunden. Der Betrieb des Hauptbahnhofes war während dieses Einsatzes nicht gestört.
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