Terroristen und Straftäter nach Russland abgeschoben

Hercules-Abschiebung (Symbolfoto)
Hercules-Abschiebung (Symbolfoto)Bild: Bundesheer/Gunter Pusch
Am Donnerstag wurden zehn Personen von den österreichischen Behörden nach Russland abgeschoben. Darunter befand sich auch ein verurteilter Terrorist.

Am Dienstag fand unter speziellen Corona-Vorkehrungen eine von Frontex koordinierte und von Österreich organisierte Abschiebung nach Russland statt. Dabei wurden insgesamt zehn Personen an die örtlichen Behörden in Moskau übergeben. Fünf von ihnen waren in Österreich bereits straffällig.

Verurteilter Terrorist an Bord

Die Männer wurden bereits im Bundesgebiet rechtskräftig verurteilt. Bei den Strafdelikten handelte es sich um eine Terroristische Vereinigung, Raub, schwere Körperverletzung, Einbruchsdiebstahl, gewerbsmäßigen Diebstahl, Nötigung, gefährliche Drohung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Drogendelikte. 

"Die Abschiebung erfolgt bei verurteilten Straftätern möglichst unmittelbar nach Verbüßung der Strafhaft in Österreich. Dabei wird seitens des BFA (Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl) darauf geachtet, dass alle Maßnahmen und Möglichkeiten im Hinblick auf eine möglichst frühzeitige Außerlandesbringung ergriffen werden", heißt es aus dem Bundesministerium für Inneres. 

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