Ein 25-jähriger Marrokkaner, der im Dezember 2016 wegen Terrorverdachts bei einer Razzia in einem Flüchtlingsheim in Fusch im Flachgau festgenommen wurde, wurde am Samstag nach Marokko abgeschoben. Nach seiner Abschiebung gehen die Terror-Ermittlungen weiter, der bestehende Verdacht hat sich bisher allerdings nicht erhärtet.
Ein 25-jähriger Marrokkaner, der wurde, wurde am Samstag nach Marokko abgeschoben. Nach seiner Abschiebung gehen die Terror-Ermittlungen weiter, der bestehende Verdacht hat sich bisher allerdings nicht erhärtet.
Grund für die Festnahme waren Skype-Gesprächsprotokolle, die den Verdacht ergeben hatten, dass der Mann Mitglied einer terroristischen Vereinigung sein könnte. Nach einem Monat Untersuchungshaft und seit Dezember laufenden Ermittlungen hat sich dieser Verdacht allerdings nicht erhärtet. Die Ermittlungen laufen allerdings weiter, eine Auswertung der Smartphone-Daten verlief negativ.
Während der Marrokkaner am Samstagvormittag einen Flug nach Marrokko nehmen musste - Grund ist ein negativer Asylbescheid - gerät nun eine ehemalige Bekannte des Mannes ins Visier der Ermittler. Es besteht der Verdacht, dass die Frau falscher Anschuldigungen gegen den Marrokkaner getätigt haben könnte. Sie hatte angegeben, den 25-Jährigen über einen geplanten Anschlag in Salzburg telefonieren gehört zu haben.