Zuletzt hatte Johnny Depp mit seiner Klage verloren: Damals zog er die Verantwortlichen des britische Boulevardblatts "The Sun" vor Gericht, weil sie ihn als "Frauenschläger" bezeichnet hatten. Er dementiert nach wie vor die Misshandlungsvorwürfe seiner Ex Amber Heard.
Nun zieht der Filmstar erneut vor Gericht – diesmal hat er Heard direkt verklagt. Mehrere prominente Zeugen sollen in dem Verleumdungsprozess aussagen, darunter Elon Musk. Tesla-Chef war nach der Depp-Scheidung mit der Schauspielerin in einer Beziehung. In London sagte er bereits aus: "Amber und ich haben erst ungefähr einen Monat nach ihrer Scheidung angefangen auszugehen. Ich glaube nicht, dass ich während ihrer Ehe jemals in ihrer Nähe war."
Doch nun behauptete ein Security von Heard, Musk hätten die Gesichtsverletzungen auffallen müssen, da er damals mehrmals bei ihr zu Besuch war. Wie wird er das erklären? Er muss nun erneut vor Gericht aussagen, diesmal per Videoschalte. Auch Heards Ex James Franco wurde als Zeuge geladen. Denn auch er könnte die Verletzungen von der Aktrice gesehen haben.
An Depps Seite kämpft "Wanda Vision"-Star Paul Bettany. Die beiden hatten in der Vergangenheit verstörende Textnachrichten über Heard ausgetauscht. Daneben geht es um E-Mails zwischen Depp und J.K. Rowling sowie Musiker Jack White, die dem "Fluch der Karibik"-Darsteller bei dem Prozess helfen sollen.