Elon Musk denkt über Börsenabgang nach

Bei einem Aktienkurs von 420 Dollar pro Aktie würde er Tesla privatisieren, heißt es in einem Tweet des Tesla-Chefs. Jetzt wurde der Aktienhandel gestoppt.

Tesla-Chef Elon Musk hat öffentlich über einen möglichen Rückzug des Elektroautobauers von der Börse räsoniert – der Handel der Tesla-Aktie wurde daraufhin am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in New York gestoppt. Im Kurzbotschaftendienst Twitter schrieb Musk, er erwäge die Aufgabe der Börsenpräsenz der Firma. Er hoffe, dass in diesem Falle dennoch alle Investoren an Bord blieben.

Musk stellte zugleich klar, dass er auch bei einem Börsenausstieg das Unternehmen weiter leiten wolle. Auf die entsprechende Frage eines anderen Twitter-Nutzers antwortete er: "Kein Wechsel." Nach den ersten Tweets von Musk über den denkbaren Börsenabgang hatte der Wert der Aktie deutlich zugelegt. Sie stieg bis zur Unterbrechung des Handels um 7,3 Prozent auf 366,94 Dollar (316,41 Euro).

Die Tesla-Aktie befand sich schon seit Tagen auf Aufwärtskurs, nachdem das Unternehmen am 1. August eine besser als erwartete Quartalsbilanz vorgelegt hatte. In seinem Geschäftsbericht sagte der Elektroautopionier auch voraus, dass er ab dem dritten Quartal profitabel sein werde.

Tesla steht derzeit unter wachsendem Druck des Marktes, seine Produktionszahlen beim Model 3 zu erhöhen, mit dem Musk den Massenmarkt erobern will. Das Modell soll umgerechnet 30.000 Euro kosten. Tesla war 2010 an die Börse gegangen, Musk hält selbst knapp 20 Prozent der Anteile.

(red)

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