Tesla-Lenker verbrennt in eigenem Fahrzeug

Nachdem der Deutsche in der Schweiz eine Leitplanke touchiert hatte, überschlug sich sein Wagen. Danach ging der Elektro-Flitzer plötzlich in Flammen auf.
Der 48-jährige Fahrer war mit seinem Wagen am zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag (10. Mai) vor dem Nordportal des Monte-Ceneri-Tunnels aus ungeklärten Gründen in eine Leitplanke gekracht. Danach überschlug sich das Elektroauto und ging in Flammen auf. Die Feuerwehr konnte den Fahrer, einen Deutschen, nicht mehr retten.



Der heftige Aufprall beim Unfall habe möglicherweise beim Lithium-Ionen-Akku im Elektrowagen ein Phänomen namens "thermal runaway" ausgelöst, schreibt die Feuerwehr von Bellinzona am Montag zur möglichen Ursache. Dabei komme es zu einem plötzlichen und unaufhaltsamen Temperaturanstieg in der Batterie.

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Ein Sprecher von Tesla sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "Wir sind zutiefst betrübt über diesen Unfall, und wir arbeiten daran, die Fakten zum Unfall zu ermitteln und bieten den lokalen Behörden unsere volle Zusammenarbeit an."

Der tödliche Unfall im Schweizer Tessin ist einer von mehreren Unfällen in den vergangenen Tagen mit Tesla-Fahrzeugen. Bei Zwischenfällen mit Autos des US-Elektrounternehmens kam es in den vergangenen Jahren mehrfach zu Bränden. Zudem haben mehrere Unfälle in jüngster Zeit Zweifel an der Sicherheit des eingebauten Autopiloten aufkommen lassen.

Am Freitag rammte ein Tesla-Auto im US-Bundesstaat Utah einen Lastwagen. Laut Angaben der Polizei hatte die Fahrerin den Autopiloten eingeschaltet und blickte zum Unfallzeitpunkt auf ihr Handy.

(chk)

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