Teslas autonome Robotaxis in Austin, Texas, machen zwischen 23 Uhr und 6 Uhr Pause. Der Grund dafür klingt kurios, hat aber einen ernsthaften Hintergrund.
Der Tech-Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk hat auf der Plattform X erklärt, warum die Flotte nachts stillsteht: Man wolle sicherstellen, keine Haustiere zu überfahren.
Konkret gehe es um "graue Kätzchen auf grauem Asphalt", wie t3n berichtet. Die Kameras der Tesla-Fahrzeuge können solche schwer erkennbaren Objekte bei Dunkelheit offenbar nicht zuverlässig erkennen.
Der Hintergrund: Anders als Konkurrent Waymo verzichtet Tesla bewusst auf Lidar- und Radarsensoren. Stattdessen setzt der Konzern ausschließlich auf Kameras - das sogenannte "Tesla Vision"-System.
Das spart zwar Kosten, hat aber Nachteile. Während Waymo mit seiner ausgefeilten Sensorik rund um die Uhr fahren kann, muss Tesla bei Dunkelheit pausieren.
Immerhin: Seit Anfang Oktober 2026 fahren die Tesla-Robotaxis eine Stunde länger - bis 23 Uhr, statt wie zuvor nur bis 22 Uhr.
Musk sieht die Lösung nicht in zusätzlichen Sensoren, sondern in künstlicher Intelligenz. Diese soll künftig die Rohdaten der Kameras besser analysieren und so auch bei Dunkelheit zuverlässiger arbeiten.