Test positiv: "Friseurtermin ist futsch"

Quarantäne statt Friseur heißt es für Renate D.
Quarantäne statt Friseur heißt es für Renate D.Denise Auer
Rund 50.000 Wiener kamen am Wochenende zum "Freitesten". Doch nicht alle erhielten den ersehnten "Freibrief": Renate D. (56) muss in Quarantäne.

Reges Interesse, aber kein Ansturm: Am letzten Tag vor dem Ende des Lockdowns nutzten rund 28.000 Wiener die Gelegenheit, sich für Friseur, Massage und Co. "freitesten" zu lassen.

Auch Renate D. (56) kam am Sonntag in die Teststation in der Orangerie Schönbrunn (Hietzing), um sich einen "Persilschein“ für den lange ersehnten Friseurtermin zu holen. Doch statt des erhofften Freibriefs setzte es für sie eine böse Überraschung: "Der Antigen-Test war positiv, ich musste noch einen Gurgeltest machen. Bis das Ergebnis kommt, muss ich in Quarantäne. Den Friseur morgen kann ich mir in die Haare schmieren. Ich bin sprachlos", so die Wienerin zu "Heute".

Ehepaar plant Verschönerungstour

Mehr Glück hatte das Ehepaar Roswitha und Martin M. (beide 63). Nach sechs Wochen harten Lockdowns planen sie nun eine regelrechte Verschönerungstour: "Wir wollen etwa beim Friseur und der Fußpflege runderneuert werden", lachen sie.

Das Ehepaar Roswitha und Martin M. plant eine Beauty-Tour.
Das Ehepaar Roswitha und Martin M. plant eine Beauty-Tour.Denise Auer

Die Zahlen zur Auslastung der sechs Wiener Teststraßen lassen vermuten, dass sie damit nicht alleine sind: Für Montag sind 79,2 Prozent der Termine vergeben, für Dienstag bisher 54,7 Prozent. Besonders gefragt sind die Drive-in-Lanes im Austria Center Vienna (Donaustadt) und in Schönbrunn. Für Montag sind hier alle Termine vergeben.

In den Walk-in-Lanes liegt die Auslastung bei über 80 Prozent.

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