Test: So lebt man mit 5 Euro pro Tag

Wiener Tim Dworschak stellte sich der Überlebensfrage mit einem Mini-Budget.

Kann man von 150 Euro im Monat leben? Sozialministerin Hartinger-Klein behauptet das, zeigte es allerdings selbst bisher nicht vor.

Café-Puls-Reporter Tim Dworschak stellte sich der Überlebensfrage zumindest verkürzt: "Mit einem Budget von 25 Euro für fünf Tage", erzählt der Wiener "Heute".

Sozialmarkt statt Supermarkt

Klar damit: Kein Einkauf im Supermarkt, sondern nur in einem der drei Sozialmärkte in Wien. "Am ersten Tag bekam ich dort für fünf Euro Brot, Nudeln, Dosengulasch, Pesto und Palatschinkenpulver."

Macht satt, ist aber nicht wirklich gesund. "Im regulären Supermarkt habe ich für die selbe Summe nur Milch, Brot und Käse kaufen können."

Im Sozialmarkt sprach der 25-Jährige mit anderen Kunden über die Aussage von Hartinger-Klein. "Viele schüttelten den Kopf und meinten die Behauptung wäre wahnsinnig und unrealistisch."

Kein Geld für Fitness und Frisör

Neben den Ausgaben für Lebensmittel blieb Dworschak kein Cent für Styling, Fitness und Spaß. "In der Woche konnte ich nicht ins Kino oder Fitnessstudio gehen. Zum Shoppen blieb auch kein Geld über."

Die kostengünstige Alternative: Sport im Freien, doch das klappte auch nicht: "Ich hatte kein Geld für die öffentlichen Verkehrsmittel."

Bei dem Experiment wurde es nicht nur finanziell haarig für den Wiener: "Ich musste mir die Haare selbst schneiden, weil ich mir einen Frisörbesuch nicht leisten konnte."

Das Fazit des Reporters: "Mit 25 Euro kann man fünf Tage lang überleben, aber nicht richtig leben."

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsWiener WohnenBundesamt für Lebensmittelsicherheit und VetePeaches Geldof

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