Eine neue Betrugsmasche unter Impfgegnern mit den "Alles gurgelt"-Tests zieht immer weitere Kreise. Sie verspricht sechs Monate lang Ruhe vor dem Stich, kritisieren Insider.
Nach dem Gurgeln kann man die eigene Lösung ausleeren, die einer positiven Person einfüllen und abgeben. Folge: fünf Tage Quarantäne, danach Genesenenstatus.
Wer den Test nicht als Eintrittstest braucht, kann ohne Kamera testen. So hat man keinen direkten physischen Kontakt zur positiven Person. Diese gibt einfach die Daten des Gesunden an.
Mittlerweile wird das "Fremdgurgeln" auch in Impfverweigerer-Chats angeboten – gegen Geld.
Die Impfpflicht kann damit sehr einfach umgangen werden.
So etwas könne einfach nicht passieren, wenn die Tests unter Aufsicht von medizinischem Personal durchgeführt werden, heißt es.
Bei "Alles gurgelt"-Anbieter Lifebrain heißt es: "Kriminelle Energie ist immer möglich, kein System der Welt ist zu 100 Prozent sicher." Es gebe aber sehr viele Kontrollmechanismen. Wie schnell kriminelle Energie bezüglich Impfen möglich ist, zeigt der Fall in St. Pölten.
Tirols Landeschef Platter (ÖVP) will indes nur mehr symptomatische Personen, Risikogruppen und Personal kritischer Infrastruktur testen. Tests sollten nur mehr so lange kostenlos sein, wie sie für Zutritte benötigt würden - alles dazu lesen Sie hier.