Wien

Teuerung: Prater verhandelt Stromtarif mit Wien Energie

Die Teuerung spüren auch Sehenswürdigkeiten. Der Prater erwartet eine Verdoppelung der Energiekosten, Tickets sollen aber vorerst nicht teurer werden.
23.08.2022, 15:57
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Die Teuerungswelle hat auch Wiens Museen und Sehenswürdigkeiten erreicht. Großes Vergnügen für kleines Geld will der Wursteprater (Leopoldstadt) weiter ermöglichen. Jährlich werden mehrere Millionen Kilowattstunden an Strom eingekauft, im Jahr 2023 rechnet man mit einer Verdoppelung der Energiekosten. Bisher konnten die meisten Fahrgeschäfte im Vergleich zu 2021 ihre Preise halten. Damit das so bleibt, steht man in Tarif-Verhandlungen mit Wien Energie.

"Die Gespräche mit Wien Energie sind aber auf einem sehr guten Weg. Wir geben Teuerungen nur weiter, wenn es absolut notwendig ist. Ziel ist, dass die Fahrgeschäfte für alle leistbar bleiben", erzählt Sprecher Stefan Sittler-Koidl auf Anfrage. Derzeit seien von den Betreibern der Fahrgeschäfte keine Erhöhungen geplant. Vorschreiben könne man ihnen die Preise aber natürlich nicht.

Riesenrad wird feuriges Halloween-Highlight

Kostenlose Events wir es auch weiterhin geben. Zum ersten Mal seit 2019 wird wieder eine große Halloweenparade veranstaltet. Für den Umzug hat man Großes vor: "Die Parade wird heuer eine ganz große Geschichte. So etwas hat es im Prater noch nie gegeben", verrät Sittler-Koidl. Der Abschluss des Umzugs wird in diesem Jahr an einem anderen Platz stattfinden und das Riesenrad einbinden. Der Burning Calafati fällt wohl weg, aber: "Es wird was entzündet", verspricht Sittler-Koidl.

Gestiegene Kosten für Tiergarten, NHM und Nationalbibliothek

Im Tiergarten Schönbrunn kann man nicht versprechen, dass die jetzigen Preise halten, wie eine Sprecherin auf Anfrage erklärt. Die Energiekosten des Zoos hätten sich in den letzten Monaten fast verdoppelt. Anlagen mit Wasserpumpen und Kühlungssystemen sowie das Tierfutter erlauben dem Tiergarten kaum Abstriche. Auch in der Nationalbibliothek muss man über Preisanpassungen nachdenken. Das Naturhistorische Museum erklärt, dass man die Teuerung vor allem bei Mieten und Energiekosten spürt. Konkrete Erhöhungen sind für Besucher noch nicht geplant.

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