Wien

Teuerung – viele können sich keine Kultur mehr leisten

Lachen kostet nichts: Das sollen Armutsbetroffene nun mit kostenlosen Event-Tickets unter #Vorhangauf erleben.

Sandra Kartik
Katharina Zoubek und Daniela Brodesser (v.l.) bescheren Armutsgefährdeten einen lustigen Kabarett-Abend.
Katharina Zoubek und Daniela Brodesser (v.l.) bescheren Armutsgefährdeten einen lustigen Kabarett-Abend.
privat, Christopher Glanzl

In schweren Zeiten bringt Wienerin Katharina Zoubek gute Laune ins Leben von Menschen, die besonders hart von den Teuerungen betroffen sind. Die IT-Studentin hat gemeinsam mit Aktivistin Daniela Brodesser die Aktion #Vorhangauf gestartet. Auf Twitter vermitteln sie unter dem Hashtag Tickets für Kultur-Veranstaltungen in ganz Österreich all jenen, die es sich nicht leisten können.

Kultur für viele gerade unleistbar

"Für Armutsbetroffene ist das Leben noch immer wie im ersten Lockdown. Sie können arbeiten und einkaufen, sonst ist kaum etwas möglich. Seit der Teuerungen sind Abende im Kabarett, Theater oder Kino überhaupt unleistbar geworden", erzählt Zoubek im "Heute"-Gespräch.

Am 28. Oktober heißt es erstmals Lachen kostet nichts im Wiener Rabenhof beim Stück "Wählt uns". Auch die Kulisse Wien hat bereits Tickets für 17 Kabarett-Abende zur Verfügung gestellt. Auch ORFIII wird die Aktion mit Karten für Aufzeichnungen unterstützen. "Wir freuen uns über jeden Veranstalter, der sich beteiligen will", sagt die Initiatorin.

#Vorhangauf versteht sich als Zusatz-Angebot zum Kulturpass. Dieser ermöglicht bereits kostenlose Theaterbesuche. Hier sind jedoch einige Menschen ausgenommen, wie etwa freie Dienstnehmer, Studenten oder alle, die mehr als 1.300 Euro im Monat verdienen.

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