Fernwärme, Strom, Gas und städtische Gebühren werden teurer – wir berichteten. Von Anfang an habe man auf die gravierenden Auswirkungen der Teuerungen hingewiesen, erklärt nun die Wiener ÖVP in einer Aussendung. Man sehe sich "dringend veranlasst", daher einen Sondergemeinderat zu diesem Thema zu beantragen.
"Die Wiener SPÖ hat mit ihren stetigen Belastungen unsere Stadt endgültig zur Teuerungshauptstadt Österreichs gemacht und fügt damit den Menschen enormen Schaden zu", kritisiert Landesparteiobmann Karl Mahrer. "Die Wiener Sozialdemokratie muss endlich Antworten auf die drängenden Fragen liefern, anstatt die Bürger in die Armut zu treiben", fordert Klubobmann Markus Wölbitsch.
Man lasse die Menschen im Stich, so die Kritik weiter. Die ÖVP wolle deshalb den "Druck auf sämtlichen Ebenen weiterhin erhöhen" und "eine derart beschämende Form der Politik nicht mehr länger hinnehmen."
Die Gebührenerhöhung für Wasser, Abwasser und Müll in Wien tritt mit 1. Jänner 2023 in Kraft. Die Einnahmen daraus würden direkt in den "Erhalt und den weiteren Ausbau dieser wichtigen Leistungen" fließen und somit den Wienern zugute kommen", erklärte Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ).