Die FPÖ hat ein neues Themenfeld für sich entdeckt: Die Lichtverschmutzung im Land. „Der heute Nacht zu erwartende Perseiden-Schauer mit hunderten Sternschnuppen am Himmel wird für viele Landsleute ein ernüchterndes Ereignis bleiben. Das liegt an der massiven Lichtverschmutzung, die die Nacht zum Tag macht und längst ganze Sternenbilder verschwinden lässt“, erklärt FPÖ-Wissenschaftssprecher Reinhard Teufel.
Bereits 99 Prozent der Bevölkerung in Europa würden bereits unter einem lichtverschmutzten Himmel leben. Schuld daran sind demnach die hell erleuchteten Städte „Unsere Städte leuchten heute bereits bis zu 4.000 Mal heller als das natürliche Nachtlicht. Diese immer weiter voranschreitende Lichtverschmutzung hat massive negative Folgen für Menschen, Tiere, Pflanzen und unser gesamtes Ökosystem“, so Teufel.
Besonders der Lichtsmog, der durch Straßenbeleuchtung, Leuchtreklamen, Videowände, Flutlichtanlagen und Industriebeleuchtung in den Städten verursacht wird ist den Freiheitlichen aus Niederösterreich ein Dorn im Auge ist. Teufel fordert, die Beleuchtung von Gebäuden zwischen 23 Uhr und 4 Uhr früh zu unterbinden. „Auch Unternehmen und große Handelsketten müssen angehalten werden, Licht nicht unkontrolliert und verschwenderisch in den Himmel zu streuen“, sagt er.