Teufelswahn: 29-Jähriger muss in eine Anstalt

Ivan S. gestern vor Gericht.
Ivan S. gestern vor Gericht.Bild: Helmut Graf

Mordprozess gestern am Landesgericht: Ivan S. (29) soll im Vorjahr seinen Vater im Wahn erstochen haben. Der Angeklagte leidet unter paranoider Schizophrenie.

Am 21. September hielt er seinen Vater in der Wohnung in der Grimmgasse (Fünfhaus) für den Satan. "Er sah normal aus, aber er war der Teufel", erinnerte sich der Angeklagte.

Zuerst schlug er den 51-Jährigen nieder, dann stach er seinem Vater mit einem Küchenmesser in Gesicht und Hals, er starb. Laut Gutachter ist Ivan S. nicht zurechnungsfähig. Das Gericht entschied: Einweisung in eine Anstalt, bereits rechtskräftig. (pet)

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