Bund und Land mussten laut dem gestern im Parlament vorgelegten Bericht 10,9 Mio. Euro hinblättern, um das Palais Kaunitz (gehörte dem Orden der Kreuzschwestern) umzubauen.
Über den Aufteilungsschlüssel waren sich Ministerium und Land Niederösterreich lange nicht einig, sodass sich die Fertigstellung des Umbaus um 15 Monate verzögerte. Wegen Differenzen beim Projekt zog sich dann auch noch Interpol als Partner zurück.
Laut Rechnungshof wäre es wirtschaftlicher gewesen, ein im öffentlichen Eigentum befindliches Gebäude mit geringerem Sanierungsbedarf auszuwählen.