AK Erfolg

Teureres Prime-Abo – wer jetzt Geld von Amazon kriegt

Die Arbeiterkammer hat Amazon wegen rechtswidriger Klauseln geklagt – darunter eine Teuerungsklausel beim Prime-Abo. Nun gibt es Geld zurück.

André Wilding
Teureres Prime-Abo – wer jetzt Geld von Amazon kriegt
AK Erfolg: Teureres Prime-Abo – Geld zurück von Amazon!
IMAGO/NurPhoto (Symbolbild)

Amazon hat im September 2022 die Preise für das Prime-Abo erhöht. Die AK befand – neben anderen Klauseln – auch die Preiserhöhungsklausel für rechtswidrig und klagte. Jetzt gibt es nach langen Vergleichsverhandlungen eine erfreuliche Lösung für Konsumenten in Österreich:

Gutschein oder Geld

Wer vor dem Herbst 2022 ein Prime-Abo abgeschlossen hat und von der Preiserhöhung betroffen war, bekommt wahlweise das Geld oder einen Gutschein von Amazon retour – für ein Dauer-Abo sind das bis zu 36,50 Euro.

Amazon hat im September 2022 die Preise für das Prime-Abo erhöht:

+ monatlich um einen Euro, von 7,99 auf 8,99 Euro

+ das ermäßigte Student:innen-Abo um 50 Cent monatlich, von 3,99 auf 4,49 Euro

+ das Jahresabo um 20,90 Euro jährlich, von 69,00 auf 89,90 Euro

+ das ermäßigte Studenten-Jahresabo um 10,90 Euro jährlich, von 34,00 auf 44,90 Euro.

Die Arbeiterkammer beurteilte die Klausel für die Preiserhöhung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen als rechtswidrig und klagte. Nach ersten gerichtlichen Erfolgen für die AK kam es zu langen Vergleichsverhandlungen mit Amazon.

Nun gibt es gute Nachrichten für Konsument:innen in Österreich – es gibt eine kundenfreundliche Lösung. Amazon entschädigt die Betroffenen.

Entschädigung

Du kannst deine Ansprüche direkt beim Amazon-Kundenservice auf der Homepage anmelden. Wie viel Geld Du zurückbekommst, hängt von der Dauer der Mitgliedschaft ab. Ein Beispiel: Wer eine Jahresmitgliedschaft für ein Prime-Abo vor der Preiserhöhung im September 2022 abgeschlossen hat, die bis jetzt durchgehend lief, erhält 36,50 Euro zurück.

Bei monatlicher Zahlung sind es für den gesamten Zeitraum seit der Preiserhöhung 21,00 Euro. Du kannst zwischen der Rückzahlung der Preiserhöhungen oder einem Amazon-Gutschein im gleichen Wert wählen. Du musst dich bis spätestens 11. September 2024 beim Amazon-Kundenservice melden.

1/58
Gehe zur Galerie
    <strong>21.07.2024: "Hat keiner gecheckt": Fendrich verrät große Schummelei.</strong> In der ORF-Tanzshow wurde Lucas Fendrich zum Publikumsliebling. <a data-li-document-ref="120048847" href="https://www.heute.at/s/hat-keiner-gecheckt-fendrich-verraet-grosse-schummelei-120048847">Doch im Talk mit Barbara Stöckl lüftet er nun ein Geheimnis &gt;&gt;&gt;</a>
    21.07.2024: "Hat keiner gecheckt": Fendrich verrät große Schummelei. In der ORF-Tanzshow wurde Lucas Fendrich zum Publikumsliebling. Doch im Talk mit Barbara Stöckl lüftet er nun ein Geheimnis >>>
    ORF, Picturedesk

    Auf den Punkt gebracht

    • Die Arbeiterkammer hat Amazon wegen rechtswidriger Klauseln beim Prime-Abo verklagt, darunter eine Teuerungsklausel
    • Nach langen Vergleichsverhandlungen gibt es nun eine kundenfreundliche Lösung: Betroffene in Österreich können zwischen Geld und einem Amazon-Gutschein wählen, je nach Dauer ihrer Mitgliedschaft bis zu 36,50 Euro
    • Die Preiserhöhung im September 2022 betraf monatliche und jährliche Abos sowie ermäßigte Studenten-Abos, und die Betroffenen können ihre Ansprüche bis spätestens 11
    • September 2024 beim Amazon-Kundenservice geltend machen
    wil
    Akt.