Welt

Texas-Amokläufer tötete wegen Räumungsbefehls

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:29

Nur acht Tage nach dem Blutbad in einem Sikh-Tempel im US-Staat Wisconsin hat es einem Bericht des Senders CNN zufolge bei einer Schießerei in Texas mehrere Verletzte gegeben.

hat es es bei einer Schießerei in Texas drei Tote und mehrere Verletzte gegeben.

Im US-Bundesstaat Texas sind bei einer Schießerei in einem Wohngebiet nahe einer großen Universität drei Menschen getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, tötete ein mutmaßlicher Angreifer einen Polizisten und einen weiteren Mann und wurde kurz darauf festgenommen. Örtliche Medien berichteten außerdem, der mutmaßliche Schütze sei wenig später seinen Verletzungen erlegen.

Der 35-jährige Thomas Alton Caffall sollte möglicherweise sein Haus nahe dem Campus der A&M-Universität verlassen. Als die Polizei ihm den Räumungsbefehl übergeben wollte, kam es zu dem Vorfall. Wie der örtliche Vizepolizeichef Scott McCollum sagte, schoss der Mann offenbar auf einen Polizeibeamten. Dieser habe daraufhin Verstärkung gerufen. Der Mann sei dann bei einem Schusswechsel mit Beamten, bei dem er einen Polizisten sowie ein weiterer Mann tötete, selbst verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben.

Polizist und Zivilist getötet

Laut McCollum tötete der Angreifer neben einem Polizisten einen weiteren Mann. Drei Polizisten und eine nicht zur Polizei gehörende Frau seien verletzt worden. Die Frau werde gerade operiert, sagte der Vizepolizeichef. Einer der Verletzten sei mit einer Schusswunde am Bein ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die beiden anderen Polizisten hätten "keine lebensbedrohlichen Verletzungen" erlitten.

Der genaue Tathergang sei noch unklar, sagte McCollum. "Eine solche Situation ist sehr chaotisch." Die Polizei müsse zunächst die vielen eingehenden Informationen ordnen. "Wir bitten die Öffentlichkeit um Geduld, bis wir verstehen, wie es zu der Tragödie kommen konnte."

Warnung an die Studenten

Die Schießerei ereignete sich in einem Wohngebiet nur wenige Häuserblöcke von der Universität entfernt. Das Texas A&M College rief seine fast 50.000 Studenten trotz der Festnahme auf, weiterhin wachsam zu sein und "das Gebiet zu meiden". Die Hochschule hatte um 12.29 Uhr (Ortszeit; 19.29 Uhr MESZ) eine Warnung an die Studenten ausgegeben und bereits eine Viertelstunde später die Festnahme des Verdächtigen verkündet.

In den USA hatte es in den vergangenen Wochen mehrere tödliche Attacken mit Schusswaffen gegeben, die erneut eine Debatte über die laxen US-Waffengesetze entfachten. In der Nacht zum 20. Juli hatte ein Mann in einem Kino in Aurora im US-Bundesstaat Colorado .

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