Thalhammer: "Da hätten wir uns fast selbst gekillt"

Dominik Thalhammer über den knappen LASK-Sieg.
Dominik Thalhammer über den knappen LASK-Sieg.Gepa
Tiefes Durchatmen beim LASK. Die Linzer lagen im Europa-League-Duell mit Ludogorez Rasgrad mit 4:1 in Front, brachten ein 4:3 über die Zeit. 

Deshalb fiel die Analyse von Coach Dominik Thalhammer im Kabinengang durchwachsen aus. "Über 70 Minuten haben wir eine Top-Leistung gebracht. Nach dem 4:1 wollten wir den Gegner killen und hätten uns fast selbst gekillt. Wir wollten zu viel, sind in zwei Konter gelaufen", so der 50-Jährige über die heiße Schlussphase auf der Linzer Gugl. Elvis Manu hatte Rasgrad mit zwei Treffern (67., 73.) noch einmal herangebracht, Lukas Grgic für ein elferreifes Handspiel Gelb-Rot gesehen (72.). 

"Daraus können wir lernen", fügte Thalhammer an, "in den letzten zehn Minuten hat mein Team Charakter gezeigt und gut verteidigt. Letztlich haben wir verdient gewonnen", so der LASK-Coach. 

"Eine reife Leistung"

Ähnlich sah es auch Kapitän Gernot Trauner, der die schwarz-weiße Hintermannschaft dirigiert hatte. "Über weite Strecken war es eine reife Leistung. Der Gegner war angeknackst, wir wollten zu viel. Ich hätte mir gewünscht, dass wir es souveräner nach Hause spielen", so der Innenverteidiger. Nachsatz: "Letztlich zählen aber nur die drei Punkte." 

Rasgrad-Coach Stanislav Genchov haderte mit der zweiten Europa-League-Pleite in Folge. "Das war eine sehr unglückliche Niederlage. Die schnellen Tore haben dem LASK geholfen, wir haben dann Moral bewiesen. Sie waren uns ein Stückchen überlegen."

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