Als Regisseur, der sich mit viel Selbstironie Fragen der sozialen Scham widmet, kann Hong nicht vor dem eigenen Beziehungsleben haltmachen. Seine von den sudkoreanischen Medien in allen Etappen kolportierte Affare mit der Schauspielerin Kim Minhee liefert bereits zwei Filmen den Resonanzraum. Geu-Hu taucht mit melancholischen Schwarzweißbildern in das tragikomische Ende der Ehe eines Verlagsdirektors ein, der sich nicht aus einer Affare mit einer Mitarbeiterin losen kann. Ihre Vertretung (Kim) wird schon am ersten Arbeitstag widerwillig zur neuen, geohrfeigten Spielfigur.