Oberösterreich etabliert sich immer mehr als Trenddestination für modernen Gesundheitstourismus: In den vergangenen acht Jahren reisten um 60 Prozent mehr Gäste ins Land ob der Enns, zudem gab es 23 Prozent mehr Nächtigungen. Parallel dazu stieg auch die Bettenkapazität um zehn Prozent auf insgesamt 8900 Einheiten.
Es ist das Zeitgeist-Thema für Frauen wie Männer, für Senioren wie Junge: „Wir haben diesen Trend frühzeitig erkannt und das Thema Gesundheit bereits 2003 in der touristischen Strategie verankert“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Viktor Sigl.
Mittlerweile werden in den Gesundheitsdestinationen Stärke Oberösterreichs: Die Palette reicht von Thermenoasen über familiäre Gesundheitshäuser bis hin zu traditionellen Heilmethoden und Kurangeboten. „Wir werden Profil und Qualitätsbewusstsein weiter schärfen“, sagt Tourismus-Vorstand Karl Pramendorfer. Zudem ist das 277 Millionen Euro „schwere“ Investitionspaket ist noch nicht abgeschlossen: In Bad Schallerbach etwa entsteht Österreichs erste „Cabrio“-Therme, auch das Aquapulco wird erneuert.