Thiem-Bezwinger Rublev holt Titel in der Stadthalle

Andrey Rublev
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Die Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle sind Geschichte! Andrey Rublev siegt im Finale gegen einen Überraschungs-Mann.

Nämlich gegen Lorenzo Sonego, der erst als Lucky Loser in den Bewerb rutschte, dann am Weg ins Finale sensationell Novak Djokovic ausschaltete. Im Endspiel gegen Rublev war der Lauf dann aber zu Ende. Der Russe siegte in 1:18 Stunden mit 6:4, 6:4.

Vielleicht ein kleiner Trost für Dominic Thiem, der sich dem Turniersieger im Viertelfinale geschlagen geben musste. Rublev beendet das Turnier ohne Satzverlust, wobei er im entscheidenden Satz beim Stand von 4:4 das Break setzte und dann locker zum Turniersieg ausservierte. Auch im ersten Durchgang hatte er seinen Gegner jederzeit im Griff, zog in den entscheidenden Momenten das Tempo an und ließ dem 25-jährigen Underdog aus Italien keine Chance.

Rublev ist damit der erste Stadthallen-Sieger aus Russland. Insgesamt benötigte er nicht einmal fünf Stunden, um den Turniersieg zu holen. Außerdem war es für ihn der dritte Turniersieg in zwei Monaten - die Fans auf den Tribünen dankten ihm die starke Leistung mit viel Applaus. Als Lohn gibt es außerdem 500 ATP-Zähler und einen Siegerscheck in Höhe von 105.240 Euro. Sonego konnte sich mit 85.000 Euro trösten.

Der Triumphator war natürlich mit seiner Leistung sehr zufrieden - bei fünf Titeln in einem Jahr auch verständlich: "Es war ein schönes Finale gegen Lorenzo, und er hat großartige Spieler am Weg ins Endspiel geschlagen", meinte der Weltranglisten-Achte. "Es sind schwierige Zeiten. Super, dass so ein Turnier stattfinden kann. Danke an die Fans für die großartige Unterstützung für alle Spieler." Dann überraschte er auch noch: "Meine Großmutter ist Österreicherin, also läuft auch österreichisches Blut durch meine Adern."

Auch Sonego war trotz der Finalniederlage gut gelaunt. "Gratuliere an Andrey, er spielt ein unglaubliches Jahr, ich wünsche ihm viel Glück für das Saisonfinale. Danke auch an die Organisation für ein tolles Turnier. Das Finale war unglaublich und in meiner Karriere sehr speziell. Ich liebe Wien, danke an die Fans für die Unterstützung."

Auch Turnier-Boss Herwig Straka gratulierte beiden Spielern. "Das war ein Finale der Zukunft, der nächsten Generation. Danke an beide, die so tolles Tennis gezeigt haben."

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