Stefanos Tsitsipas zitterte sich in Viertelfinale der "Erste Bank Open" in Wien. Die Nummer 7 der Welt stand am Donnerstagabend kurz vor dem Aus, rang Tomas Machac 6:3, 4:6, 7:5 nieder.
Der tschechische Überraschungsmann (Nummer 74) schaffte im Entscheidungssatz gegen den Griechen das erste Break. Beim Favoriten lagen die Nerven blank. Spät schaffte es Tsitsipas, das Match wieder auf seine Seite zu drehen, entschied die Partie mit dem Break zum 6:5 für sich und stieg in hart umkämpften zwei Stunden Spielzeit auf.
Tsitsipas musste zum zweiten Mal in Folge zittern. Am Dienstag schaltete er in der ersten Runde Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem in drei knappen Sätzen aus.
Top-Star Andrei Rublew hatte am Donnerstag in seinem Achtelfinale des ATP-500er-Turnier fort. Der Russe Andrey Rublew hatte gegen den Italiener Matteo Arnaldi weniger Mühe, siegte 7:5, 6:3. Der Kroate Borna Gojo schaltete überraschend deutlich US-Star Tommy Paul 6:3, 6:4 aus. Der Russe Daniiel Medwedew, die Nummer 3 der Welt, lieferte sich mit Grigor Dimitrov (17.) einen packenden Schlagabtausch, setzte sich 3:6, 6:2, 6:4 durch.
Am Mittwoch gewannen bereits Alexander Zverev und Karen Khachanov ihre Achtelfinal-Auftritte.
Die letzten beiden Tickets für das Viertelfinale werden in den späten Sessions am Donnerstag zwischen Lorenz Sonego und Jannik Sinner (beide Italien), und dem US-Star Frances Tiafoe gegen Frankreich-Routinier Gael Monfils ausgespielt.
Die Viertelfinal-Paarungen:
Mewedew – Khachanov
Tsitsipas – Gojo
Zverev – Rublew
Sonego/Sinner – Tiafoe/Monfils