Stadthallen-Aus

Thiem: "Schaffe ich das nicht, schaut es düster aus"

Dominic Thiem war nach dem Auftakt-Aus in der Wiener Stadthalle mit seiner Leistung zufrieden. "Ich muss immer so spielen."

Martin Huber
Thiem: "Schaffe ich das nicht, schaut es düster aus"
Tsitsipas tröstet Thiem: "Das Bitterste ist heute die Niederlage"
EVA MANHART / APA / picturedesk.com

"Das war echt gutes Tennis. Vieles hat gepasst - die Beinarbeit, meine Schläge, die Grundaggressivität. Das Bitterste ist heute die Niederlage. Das Problem ist aber nicht heute, sondern die anderen Wochen im Jahr. Da kommt es nicht auf Kleinigkeiten an. Da bringe ich nicht mein Tennis und meine Leistung nicht auf den Platz."

"Dann tun meine Bälle weh"

Das war die Bilanz von Dominic Thiem nach der Auftaktniederlage bei den Erste Bank Open in der Stadthalle.

6:7, 4:6 unterlag die Ex-Nummer drei der Welt dem Griechen Stefanos Tsitsipas. Damit sind alle Österreicher in der Stadthalle in Runde eins gescheitert. Thiem hielt mit der Nummer sieben der Welt voll mit, nahm aber im Tiebreak des ersten Satzes einige Geschenke nicht an und fiel beim Return ab.

"Letztes Jahr bin ich schon hier gestanden und habe dasselbe gesagt. Ich habe es heuer dann nicht umgesetzt. Jetzt sage ich es wieder: Spiele ich mit dieser Intensität, tun meine Bälle weh. Schaffe ich das nicht, dann schaut es düster aus."

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    Dominic Thiem setzt bei der Rückkehr in die Weltspitze auf ein neues Team. 
    Dominic Thiem setzt bei der Rückkehr in die Weltspitze auf ein neues Team.
    GEPA

    "Ich stehe nicht dort, wo ich stehen will. Ich muss Wege finden, dass ich auch bei anderen Turnieren so in die Partien gehe. Die Heimfans helfen mir eben nur zwei Mal im Jahr.

    Paris, dann Metz oder Sofia

    Als nächstes schlägt der 30-Jährige am Samstag in der Quali von Paris-Bercy auf. "Das ist jetzt die erste Chance, um das zu zeigen", meint er. Dann ist Metz oder Sofia geplant. Sein Ziel: "Die direkte Quali für die Australian Open."

    mh
    Akt.