Thiem stellt klar: "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent"

Dominic Thiem
Dominic Thiemreuters
Selbstkritik, oder eine Drohung an die Konkurrenz? Dominic Thiem sieht nach seinem Achtelfinal-Einzug bei den US Open noch Luft nach oben.

Mit einem 6:2, 6:2, 3:6, 6:3 gegen den Kroaten Marin Cilic löste Österreichs Nummer eins beim Grand-Slam-Turnier das Achtelfinal-Ticket. Thiem bleibt somit gegen den Kroaten unbesiegt, trifft am Montag im Achtelfinale auf den Kanadier Felix Auger-Aliassime.

"Ich bin noch nicht bei 100 Prozent und muss mich noch steigern", meint Thiem im Hinblick auf den Kampf um das Viertelfinale."Gegen Felixhabe ich noch nie gespielt. Er ist in toller Form und hat drei starke Runden gespielt. Normalerweise kann ich mich bei den Majors steigern, hoffentlich auch hier. Heute war es ein guter Sieg gegen einen großen Champion, das sollte mir Schwung geben."

Thiem bleibt trotz des klaren Erfolgs gegen Cilic nicht ohne Selbstkritik: "Der schnelle Start war eher wegen ihm. Er hatte zwei schwierige Runden zu Beginn, und ist nicht gut in die Partie gekommen", analysiert Thiem sein Drittrunden-Spiel. Dann hat er sich aber deutlich gesteigert und gezeigt, was er kann. Ich habe mich im dritten Satz ein bisschen flach gefühlt, es ist schwierig hier ohne Publikum. Ich habe alles oder nichts gespielt, zum Glück habe ich meine Energie zurück bekommen."

2:28 Stunden benötigte Thiem, um sich gegen Cilic durchzusetzen. Am Montag geht es für ihn um den Viertelfinal-Einzug. Im Endspiel könnte Novak Djokovic lauern. Der serbische Weltranglisten-Leader siegte in Runde drei gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff mit 6:3, 6:3, 6:1 und ist der einzige Grand-Slam-Sieger, der noch im Turnier steht.

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