Tennis-Ass Dominic Thiem setzt beim schwierigen Weg zurück zu alter Stärke nun doch auf die Unterstützung eines Mentaltrainers.
Das bestätigte der US Open-Sieger von 2020 vor dem ATP-250-Turnier in München. "Ich habe extern Hilfe genommen, was sehr gut war", sagte die ehemalige Nummer drei der Welt vor dem Erstrunden-Duell gegen den Franzosen Constant Lestienne, der im Ranking 40 Plätze vor ihm liegt, bei einem Pressetermin in Bayern.
Thiem merkte dort auch an, sein Trainingspensum erhöht zu haben. "Ich habe auch wieder angefangen, besser zu spielen und intensiver zu trainieren. Dann macht Tennis auch wieder mehr Spaß, wenn man besser spielt", meinte er.
Beim Davis-Cup-Duell in Kroatien hatte Thiem noch durchklingen lassen, auf einen Mentaltrainer verzichten zu wollen. Man müsse sich auf dem Court selbst helfen, meinte er damals.
Einige Wochen später sieht Thiem das anders: "Manche kommen besser damit zurecht, manche nicht. Ich sehe es entspannt. Wir Spieler schauen auf jedes Detail. Und der mentale Bereich ist ebenfalls einer, wo man sich verbessern kann, auf den man schauen muss."
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Manger-Bruder Moritz hatte zuletzt im "Standard" erklärt, dass der Mentaltrainer "vor allem im privaten Bereich" geholfen habe. "Dominic schafft es jetzt, Tennis als Beruf zu sehen."
In München will Thiem den Angriff auf die Top 100 starten: "Ich habe jetzt das endgültige Gefühl, dass alles in die richtige Richtung geht. Dass ich wieder sehr gut Tennis spiele."