Thiem verteidigt Djokovic: "Verstehe die Kritik nicht"

Dominic Thiem, Novak Djokovic
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Novak Djokovic erntete für seine Adria-Tour ohne Corona-Abstand viel Kritik. Dominic Thiem nimmt den Weltranglisten-Leader in Schutz.

Beim vom "Djoker" mitorganisierten Tennis-Event in Serbien und Kroatien war von den Hygieneregeln nichts zu sehen. Prompt steckten sich mehrere Spieler selbst mit dem Coronavirus an – darunter auch Djokovic. Thiem äußert sich nur zur Kritik am Serben, die er nicht nachvollziehen kann.

"Ich verstehe nicht, wieso sich so viele auf Novak einschießen. Er hat kein Gesetz gebrochen. Das muss man auch mal klar sagen", meint er in der "Tiroler Tageszeitung". "Ich war jetzt in Nizza, habe Bilder von anderen Städten gesehen. Da geht es nicht anders zu als beim Turnier in Belgrad. Und dann jetzt so auf Djokovic einhauen? Das ist mir zu billig."

Gleiches gilt für Alex Zverev, der sogar im Netz dokumentierte, dass er die Quarantäne-Regeln missachtete. Thiem "taugt nicht", wie "die Leute" den Deutschen kritisieren. "Er wird behandelt, als wäre er ein Volksschulkind. Aber er ist ein 23-jähriger Mann. Klar hat er einen Fehler gemacht - aber ich verstehe nicht, wieso sich da jetzt alle einmischen."

Allerdings gibt der Weltranglisten-Dritte zu, dass das Verhalten der Tennis-Profis bei der Adria-Tour nicht astrein war. "Da sind Fehler passiert, die mir extrem leidtun. Die Hygieneregeln wurden nicht eingehalten." Beim Einladungs-Turnier "Thiem's 7" in Kitzbühel soll es heute anders laufen. Da schlägt Thiem um 14.30 Uhr gegen Casper Ruud aus Norwegen auf.

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