Thiems Klima-Appell: "Jeder muss was ändern, sonst …"

Dominic Thiem und seine Freundin Lili Paul-Roncalli.
Dominic Thiem und seine Freundin Lili Paul-Roncalli.Gepa
Eine Verletzung zwingt Dominic Thiem zu einer Tennis-Pause. Er nützt die Zeit, um sich zu informieren und für den Umweltschutz stark zu machen.

Dominic Thiem ist ein Tierfreund. Das ist seit vielen Jahren klar. Auf der Tour setzt er sich für saubere Ozeane ein, schreibt seine Message gerne nach Siegen auf die TV-Kamera. Daheim tankt er gemeinsam mit dem neuen Familienhund Energie, den er seinen Fans dieses Wochenende kurz nach seinem 28. Geburtstag zum ersten Mal präsentierte. Außerdem ist Thiem Pate des einjährigen Koala-Mädchens Millaa Millaa im Tiergarten Schönbrunn.

Der Lichtenwörther beschäftigt sich intensiv mit den Themen Tier- und Umweltschutz. Aktuell mehr denn je. Wegen einer Handgelenksverletzung musste er seine Saison vorzeitig beenden, kehrt er frühestens Im Jänner für die Australian Open zurück auf die Tour. Bei "Sport und Talk aus dem Hangar 7" lässt er nun auf "SevusTV" durchblicken, wie er seine neu gewonnene Freizeit verbringt.

Neben jeder Menge Passiv-Sport (Tennis, Fußball, Formel 1) beschäftigt ihn vor allem eines: "Ich habe natürlich versucht, meinen Geist nicht verkümmern zu lassen, viel zu lesen. Das Thema Umweltschutz, Tierschutz, liegt mir sehr am Herzen. Darüber habe ich mich vor allem informiert, viel darüber gelesen, auch mit vielen Leuten Kontakt gehabt, die sich da sehr gut auskennen. Um meinen Horizont zu erweitern."

Die Erkenntnis? "Dass der Klimawandel da ist, darüber war sich die Wissenschaft auch schon vor fünf Jahren einig. Nur man hat es vor fünf Jahren noch nicht so offensichtlich gesehen. Aber jetzt, was in den letzten zwei, drei Jahren abgeht. Auch jetzt wieder, was man an den Regenfällen gesehen hat, dass das jedem klar sein muss. Es muss für jeden das Ziel sein, was zu ändern. Sonst kann es ganz schnell den Bach runter gehen."

Thiem hat also einen klaren Klima-Appell an seine Fans: Das Thema ernst zu nehmen, etwas zu verändern. 

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Die von ihm angesprochenen Regenfälle in New York waren das jüngste von vielen Extremwetterereignissen im Sommer 2021. Ausläufer des Hurrikans "Ida", der im US-Südstaat Louisiana für Verwüstung gesorgt hat, trafen vergangene Woche den "Big Apple" mit voller Wucht. Tornados und extreme Regenmassen sorgten an der Ostküste für Chaos und Negativ-Rekorde. Leider auch für dutzende Tote.

Auch die US Open waren von den Regenfällen betroffen. Einige Spiele mussten verschoben werden. Zuschauer saßen bei den Sturzfluten teils in den Arenen fest – so auch die ehemalige Ski-Queen Lindsey Vonn.

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