Thomas Hofer: "Strache-Rückkehr nicht möglich"

Auf WhatsApp bestürmten Funktionäre H.C. Strache, Parteichef in Wien zu bleiben. Für Politikberater Thomas Hofer ist das keine Option. Die Nachfolger von Strache kennt kaum jemand.

Der Skandal um das "Ibiza-Video" erschüttert auch Wien. Mit den Abgängen von H.C. Strache und Johann Gudenus steht die Landespartei führerlos da. Veronika Matiasek rückte zwar zur Interimschefin auf – doch kaum jemand kennt sie.

Landtagswahlen wären für die Wiener FPÖ jetzt der Super-GAU, ist Politikberater Thomas Hofer überzeugt. "Für die Wien-Wahl kann Veronika Matiasek nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Sie besitzt null Bekanntheitsgrad", so Hofer. Das gelte allerdings auch für Vize-Bürgermeister Dominik Nepp und Stadtrat Maximilian Krauss.

Wohl deshalb haben am Sonntag Parteifunktionäre Strache bestürmt, Landesparteichef zu bleiben. Hofer hält das für keine gute Idee. "Eine Rückkehr ist in dieser Phase nicht möglich. In einem Jahr ist das aber nicht ausgeschlossen." Es komme aber darauf an, wie die FPÖ bei den Wahlen abschneiden wird. Auch ohne Strache und Gudenus bleibe die Wiener FPÖ eine der stärksten Landesgruppen.

Alle Artikel zur "Causa Strache" zum Nachlesen >>> (A. Klammer)

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