Thunberg: "Ihr habt mir meine Kindheit gestohlen"

Die Umweltaktivistin Greta Thunberg hat beim Klimagipfel in New York eine emotionale Rede gehalten.

"Ich sollte nicht hier sein, ich sollte in der Schule sein. Aber ihr habt meine Träume, meine Kindheit gestohlen. Wie könnt Ihr es wagen?", erklärte die 16-jährige Schwedin mit Tränen in den Augen und zitternder Stimme.

Die Zukunft der Jugendlichen sei gefährdet. Obwohl Wissenschafter seit vielen Jahren vor der globalen Erwärmung warnten, schauen die Regierungen nur zu. "Wir sind Zeugen einer massiven Zerstörung. Ihr enttäuscht", sagte die Initiatorin der Bewegung "Fridays For Future". Das Verhalten der Regierungen mache sie "wütend und traurig".

Sie wolle aber immer noch nicht glauben, dass die Regierungen "böse" seien. "Aber die Jungen verstehen Euren Verrat. Die Welt wacht auf. Der Wandel kommt, ob ihr es wollt oder nicht", sagte Greta und warnte: Man werde die Regierungen mit dieser Politik nicht davonkommen lassen.

Trump überraschend dabei

Überraschend ist hingegen US-Präsident Donald Trump beim UN-Klimagipfel erschienen. Er setzte sich ins Plenum, obwohl er ursprünglich nicht an dem Treffen teilnehmen wollte.

In den letzten Jahren hat er den menschengemachten Klimawandel immer wieder angezweifelt und 2017 den Austritt seines Landes aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt.

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