Ticket richtig bestellt: Strafe für Pensionisten

Das Zug-Ticket von Zhi S. (86).
Das Zug-Ticket von Zhi S. (86).Bild: Sabine Hertel
Missverständnis mit Folgen: Zhi S. (86) orderte am Hauptbahnhof ein Ticket für eine Fahrt nach Sopron – für den darauffolgenden Tag. Der Mitarbeiter händigte ihm jedoch eines für denselben Tag aus.
Zhi S. (86) lebt seit über 50 Jahren in Österreich. Der gebürtige Chinese spricht Deutsch, allerdings mit Akzent. Am 16. Oktober bestellte der Pensionist am Hauptbahnhof eine Zugfahrkarte, weil er am darauffolgenden Tag einen Termin bei einem Zahnarzt in Sopron (Ungarn) hatte.

Böses Erwachen



Am nächsten Morgen verlangte der Schaffner im Zug plötzlich 135 Euro (Strafe plus neue Fahrkarte), weil das Ticket des Wieners um 1 Uhr Früh abgelaufen war: "Mein Schwiegervater hört und sieht nicht mehr gut. Er hat darauf vertraut, dass das Ticket am Schalter korrekt ausgestellt wurde", so Schwiegersohn Peter G.

Trotz mehrmaliger Bitten von Peter G., die Strafe zu erlassen, blieben die ÖBB hart. Auf "Heute"-Anfrage hieß es dann jedoch: "Aus Kulanz erstatten wir Herrn S. die bereits bezahlte Fahrgeld-Nachforderung in Höhe von 117,30 Euro zurück.

CommentCreated with Sketch.50 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen

Nav-AccountCreated with Sketch. red TimeCreated with Sketch.| Akt:
UngarnNewsWienStrafeZugÖBB