Nachdem der Oberösterreichische Verkehrsverbund - wie am Dienstag berichtet - die Tarife ab 1. Jänner des kommenden Jahres anhebt, ziehen nun auch die Verkehrsbetriebe der Landeshauptstadt nach. Die Tickets am Automaten werden um 10 bis 20 Cent, die Jahresnetzkarte um 21 Euro teurer.
Als Mitglied des Verbunds müssen auch die LinzLinien die Tariferhöhungen mittragen, erklärt LinzAG-Sprecherin Karin Penn gegenüber Heute. Die Erhöhungen bei den Einzelfahrkarten liegen ab dem neuen Jahr bei zehn Cent. Die Mini-Karte kostet künftig 90 Cent, das Midi-Ticket 1,80 Euro. Die Maxi-Karte steigt um 20 Cent auf 3,60 Euro.
Die Preiserhöhung bei den Jahrestickets fällt noch eindeutiger aus. Bisher mussten Vielfahrer 349 Euro hinblättern, ab dem kommenden Jahr sind 370 Euro für die unbeschränkte Öffi-Nutzung fällig. Auch ältere Semester bleiben von den Preissteigerungen nicht verschont: Die Monatskarte für Senioren kostet künftig 20,70, bisher waren es 19,50 Euro.
Gleich bleiben die Monatstarife für Aktivpassbesitzer (10 Euro) und das Semesterticket für Studenten (50 Euro). In Zeiten der Teuerungen können sich laut den Preistabellen lediglich die Lehrlinge über sinkende Tarife freuen: Die Auszubildenden müssen künftig nur 20,70 statt aktuell 20,90 für eine Monatskarte zahlen.