Das Linzer IMAS-Institut wollte im Auftrag von oö. LH-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ) wissen, worüber sich Eltern mit Kindern (216 Befragte) die größten Sorgen machen. Die Ergebnisse:
Vier von fünf Familien (80 Prozent) rechnen mit teurerer Energie und höheren Lebenserhaltungskosten.
75 Prozent erwarten Verluste beim Einkommen.
70 Prozent haben Angst, dass wegen Corona wieder alles heruntergefahren werden könnte.
66 Prozent befürchten eine Ausbreitung des Krieges in Europa.
49 Prozent bereitet eine mögliche Einschränkung der medizinischen Versorgung Kopfzerbrechen.
„"Wir sind im Krisenmodus, vielfach fehlt die Perspektive."“
„Die Sorgenfalten sitzen tief“, resümiert IMAS-Forscher Paul Eiselsberg. „Wir sind im Krisenmodus, vielfach fehlt die Perspektive.“ Dass Befragte ohne Kinder im Haushalt häufig ein noch düstereres Zukunftsbild zeichnen, überrascht ihn nicht: „Ältere haben beispielsweise schon frühere Kriege miterlebt und machen sich eher Sorgen.“
Was den Österreichern in den vergangenen zwei Krisenjahren in schwierigen Momenten geholfen hat? Für Familien und die Bevölkerung insgesamt waren es vor allem Freunde und die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie. Viele schworen zudem auf Bewegung in der Natur und andere Hobbys.